Ostern in der Osdorfer Feldmark

Ein Landschaftsschutzgebiet in Hamburgs Westen. Die Schlehenblüte war in diesem Jahr besonders schön! Am „Osdorfer Born“ sind diese Fotos entstanden.

Knick in der Osdorfer Feldmark

Rehe und Hasen, Krähen und Bussarde und viele Singvögel

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Alte Eiche mit Efeu bewachsen, im Hintergrund Schlehenknick

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lädt zum radeln ein; der alte Redder

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Schlehenbüsche in voller Blüte

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Knick an der Düpenau

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Rehe, Hasen und Fasane

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Himmelfahrt in Schleswig Holstein

Der Raps blüht auf dem Feld des Gut Ascheberg am Preetzer Redder

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Alte Eichen und Eschen säumen den Preetzer Redder

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eingefriedigte Parzellen, nicht größer als ein Stück Gartenland“ /‚ Schleswig Holstein (nach der Verkopplung) im Jahre 1864‘ von Theodor Fontane

Die Art der Bebauung, das Koppelsystem, schafft eigenthümliche Landschaftsbilder. Statt weiter Feldflächen wie bei uns [in Brandenburg], die, im Winter kahl und traurig, bis zum Horizonte sich hin dehnen, begegnet man ausschließlich eingefriedigten Parzellen, nicht größer als ein Stück Gartenland, den sogenannten Koppeln, deren Umfassung aus einem zehn Fuß hohen, hoch mit Strauchwerk besetzten Erdwall besteht.

Dies sind die vielgenannten „Knicks“. Ueber ihren Werth für die Landwirtschaft ist oft gestritten worden. Für Schleswig-Holstein sind die höchst wahrscheinlich unerläßlich; die Seewinde, die hier unaufhörlich wehn, werden durch diese hohen Mauern gebrochen und die Saaten vor dem Frost, wie die Felder selbst – wenigstens in der Nähe der Strand=Dünen – vor der Versandung geschützt. Ebenso wirkt der Graben, der die Knickwand umgiebt, als Abzugskanal für das Wasser. Was an Bodenfläche verloren geht (ein Punkt, der vorzugsweise betont worden ist), so darf dem gegenüber nicht vergessen werden, daß die Knicks selber wieder, mehr oder weniger direkt, der Landwirtschaft dienstbar gemacht werden.

Die Wände außen und innen stehn dicht in Gras und das hohe Strauchwerk auf der Krone des Erdwalls, ersetzt diesen holzarmen Gegenden, wo die alten Wälder, der Sachsen=Wald, der dänische Wald („dänisch Wohld“) nur noch im Namen fortleben, das Quantum Holz, dessen die Landwirtschaft nicht entbehren kann. Wie wirthschaftlich die Ansichten über den Werth der Knicks auseinandergehn, so auch landschaftlich.

Es ist wahr, sie beschränken den Blick ins Freie oder verbieten ihn auch wohl ganz, aber wenn dadurch einerseits die Möglichkeit verloren geht, in jedem Augenblick ein weites Landschaftsbild vor sich ausgebreitet zu sehn, so erweist sich dies Bild doch um so schöner, wo eine Hügelkuppe, irgend eine hoch gelegene Stelle des Weges, von Zeit zu Zeit Gelegenheit giebt, über den grünen, viel hunderfach quadrirten Teppich dieses Knick= und Koppel=Landes hinzublicken. Wer die Landschaft Angelns an schönen Maitagen passiert hat, wenn abwechselnd Sonnenglanz und leise Nebel über die grünen Felder hinziehn, wird nicht länger zweifeln auch an den landschaftlichen Vorzügen dieser viel bevorzugten Gegenden.

Theodor Fontane‚ der schleswig-holsteinische Krieg im Jahre 1864‘, Berlin, 1866.

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Alte Knicks im Kreis Pinneberg

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

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Die Knickharfe in Dithmarschen

Diese besonders schön gewachsene Esche gehört zu den Knickharfen

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Knicks bei Kisdorf nach Ostern

Die Eichenblüte beginnt, die Blätter der Buchen entfalten sich

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Der Knick hat zwei jahre nach dem „Auf den Stock setzen“ neu ausgeschlagen

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Eine alte Eiche am Feldrand

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Traktoren haben den Redder in eine Matschpiste verwandelt

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Der Traktor transportiert das Buschholz auf einen Haufen

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Das Osterfeuer ist abgebrannt, noch qualmt es

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ein Spaziergänger mit Hund auf dem Redder

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Knicks in der Eidelstedter Feldmark

Neue Fotos: Die Eichen sind noch unbelaubt – so kann die Sonne fast überall den Boden erreichen – schon blühen die Buschwindröschen. Die Hainbuchen tragen jetzt Anfang April zarte grüne Blättchen. Die Kreten  (Kriten)  sind Wildpflaumen sie blühen wie die Schlehen, die Blüten sind aber schneeweiss – Schlehenblüten sind cremig-weiss.

Jetzt ist die schönste Zeit im Frühling für einen Spaziergang oder eine Radtour am Knick.

Nicht so erfreulich sind Altreifen, Schrott und rostigen Maschinen die achtlos in den gesetzlich geschützten Knicks liegen.



Fruehling im Knick

Eine herrliche Strecke zum Radfahren unter alten Eichen

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Altreifen gestapelt – sie gehören nicht an den Knick

Fruehling im Knick

Eichenhölzer liegen gestapelt unter einer Plane

Fruehling im Knick

Reifen und Pflug

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Die Eschen sind aus einem längst restlos verrotteten Baumstamm hervorgegangen

Fruehling im Knick

Der Jogger hat Gesellschaft auf dem Rad

Fruehling im Knick

Radfahrer auf dem Weg im Redder

Fruehling im Knick

die Katze schau aufmerksam in die Linse

Rundballen mit Silage im Plastikkleid liegen bewacht von einer Katze am Knick des Hofs

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Der Feldhase liebt halboffene Wiesen-landschaften und findet mit Glück etwas Schutz am Knick. Z.B am Osdorfer Born

Neugierig kommt der Feldhase näher

hier kommt der neugierge Feldhase näher und näher…Was er wohl vor hat?

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Heute; Start für neues Knickbuch. Es wird im Herbst 2018 im KJM Verlag erscheinen. 124 Seiten super gedruckt mit Hardcover, meinen schönsten Fotos und interessanten Texten! Tolle Autoren die uns vieles wissenwerte über Knicks, als besonderen Kultur- und Lebensraum Norddeutschlands berichten werden.

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Das war´s mit der Knickpflege dieses Winters – hier noch ein paar Eindrücke aus dem Februar 2017. Laurence arbeitet am Knick des Kattendorfer Hofs mit der Säge. Heute, am 1. März, ist beginnende Schonfrist wegen der bald beginnenden Brutsaison.

Winterliche Arbeit im Knick des Kattendorfer Hofs

Laurence Dungworth hat einen Knick des Kattendorfer Hofs der nach Richtlinien von Demeter arbeitet auf den Stock gesetzt. Die Eichen werden hier als Überhälter stehen gelassen. Hier macht Laurence Pause vom anstrengenden Arbeiten mit der Motorsäge

Knickarbeiten am Knick des Kattendorfer Hofs Februar 2017

Das Holz aus dem auf den Stock gesetzten Knick muß auf Länge geschnitten werden damit es gestapelt und getrocknet werden kann. Erst nach 2-3 Jahren Lagerung kann es als Brennholz genutzt werden.

PS: Die Wacholderdrossseln ziehen gerade von Knick zu Knick und ernten rasch, was noch zu holen ist…

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